Mädchengymnasium

Wissenschaftlich-empirische Studien und langjährige Erfahrung bestätigen, dass viele Mädchen unter sich mit größerem Erfolg lernen als zusammen mit Jungen. Mädchen und Jungen lernen anders.

Guter Unterricht beachtet die unterschiedlichen Zugänge von Jungen und Mädchen z.B. in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern und bei der Literaturauswahl im Fach Deutsch und in den Fremdsprachen.

Er fördert die spezifischen sprachlichen Fähigkeiten der Mädchen, berücksichtigt die unterschiedlichen Interessen und Entwicklungen von Jungen und Mädchen in der Pubertät.

Die Mädchen werden in ihrer Eigenständigkeit und in einem gesunden Selbstbewusstsein gefördert.

Lesen Sie mehr in: 

  • Ingbert von Martial, Koedukation und getrennte Erziehung (Heft 51); Christa Meves, Benachteiligte Jungen –frustrierte Mädchen. Neue Ergebnisse der Geschlechterpsychologie (Heft 60, GELBE REIHE)
  • Einen lesenswerten Artikel über Mädchenschulen veröffentliche die Frankfurter Allgemeine Zeitung  am 22.10.2014: Besser lernen ohne Jungs - "Sie gelten als altmodisch und exotisch. Zu Unrecht, klagen Schülerinnen, die sie besuchen. Ein anderes Klischee über Mädchenschulen stimmt allerdings - es hat mit Naturwissenschaften zu tun." Die Onlineversion des kompletten Artikels finden Sie hier.
  • Prof. Dr. Leonie Herwartz-Emden referierte in unserem Jubiläumsjahr über gemeinschaftlichen und getrennten Unterricht von Mädchen und Jungen. Im Zentrum des Vortrags stand die spannungsvolle Frage nach der Entwicklung von Mädchen im Sozialisationskontext der Mädchenschule im Vergleich zur koedukativen Schule. Die angesehene Bildungsexpertin präsentierte aktuelle empirische Forschungsergebnisse zu kognitiven, emotionalen, motivationalen und leistungsbezogenen Faktoren in mathematisch-naturwissenschaftlichen und sprachlichen Fächern. Den Vortrag können Sie hier herunterladen.