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Studienfahrt nach Polen im Oktober

Im Oktober erweitert das Mädchengymnasium Jülich sein europäisches Profil und wird zum ersten Mal eine Studien- und Gedenkstättenfahrt nach Polen anbieten. Das Nachbarland soll mit einem historischen Schwerpunkt erkundet werden. Die Beschäftigung mit der deutsch-polnischen Geschichte ist ein wesentlicher Bestandteil des Geschichtsunterrichts in der Sekundarstufe II. Die Beschäftigung mit der Judenverfolgung und -vernichtung sowie mit dem Holocaust und der Shoah sind essentielle Vorgehensweisen, um Jugendliche über die Vergangenheit aufzuklären und sie so dazu zu bewegen, aus Geschichte zu lernen und diese zu verarbeiten. Das „Erinnern“ und „Gedenken“ an diese Zeit der Geschichte trägt zur Wertevermittlung bei und fördert einen problemorientierten Geschichtsunterricht.

In Krakau stehen das jüdische Viertel „Kazimierz“, der alte jüdische Friedhof, die Remuh-Synagoge sowie das ehemalige Krakauer Ghetto in „Podgorze“ auf dem Programm. Außerdem wird das Oskar-Schindler-Museum, die ehemalige Schindlerfabrik Emailia, besucht. Einen Tag verbringen die Schülerinnen im Stammlager Auschwitz sowie im Außenlager Birkenau. Neben der Erkundung der Innenstadt von Krakau mit der Marienkirche und den Tuchhallen sowie der Burg Wawel steht ein Ausflug zum Salzbergwerk „Wieliczka“ auf dem Plan.
Im Vorfeld der Studienfahrt bereiteten sich die Schülerinnen mit der Organisatorin und Geschichtslehrerin Klaudia Janta auf die Exkursionen vor.