DATENSCHUTZ

P I N K S H I R T D A Y

MOBBING. Das Wort ist uns allen geläufig und wir hören es in unserem Alltag leider viel zu oft, doch was genau bedeutet es eigentlich? Es bedeutet, einen Menschen oder eine Gruppe regelmäßig zu schikanieren, zu quälen und zu verletzen. Opfer von Mobbingattacken tragen am häufigsten Schäden in Form von Demotivation, sozialem Rückzug, Selbstzweifeln und Angstzuständen. Obwohl man mit dem Opfer-Täter-Begriff behutsam umgehen muss, denn die Täter selber sind häufig Opfer von sozialen Problemen. Mobbing findet tagtäglich statt, in Vereinen, in der Familie, in der Nachbarschaft und auch in der Schule. Trotzdem verschließen wir lieber unsere Augen, sei es aus Angst davor selber Opfer von Mobbing zu werden oder schlichtweg, weil es nicht unser Problem zu sein scheint. Doch das ist es. Jeder, der daneben steht und nichts unternimmt, trägt Mitschuld. Da es also uns alle angeht, ist es unglaublich wichtig für dieses Thema zu sensibilisieren. Der Pink-Shirt-Day ist ein Tag, an dem genau das gemacht werden soll. 

 

Traurigerweise ist er zugleich Gedenktag an die Kanadierin Amanda Todd, die unter Mobbing ihrer Mitschüler gelitten hat und sich schlussendlich das Leben nahm. Da sie gerne pinke Klamotten trug, wurde dazu aufgerufen sich solidarisch auch pink zu kleiden. Amanda Todd wurde erpresst, körperlich und verbal gemobbt. Das sind drei von sechs Formen, die Mobbing annehmen kann. Zusätzlich kommen sexuelles Mobbing, soziales Mobbing und Cybermobbing dazu. Auch wenn wir durch den Corona-Virus momentan nicht bzw. nur wenige Schülerinnen in die Schule gehen können, macht Mobbing auch jetzt keinen Stopp. Über die Grenzen des Schulgebäudes hinaus gibt es Menschen, die jetzt vermehrt über das Internet gemobbt werden. In den meisten Fällen wird Mobbing nicht angemessen strafrechtlich verfolgt, aber versuchen wir als Gemeinschaft aller Schülerinnen und Lehrer und Lehrerinnen Mobbing erst gar nicht entstehen zu lassen. Ein pinkes Shirt anzuziehen löst kein Mobbingproblem, aber es ist ein erster Schritt dazu, die Scheuklappen abzulegen und aufmerksamer gegenüber seinen Mitmenschen zu werden.

Als letztes bleibt uns übrig zu sagen, wenn Du Probleme hast und sogar gemobbt wirst, dass es nur besser wird, wenn du dich an Personen deines Vertrauens wendest. Sei es an jemanden aus deiner Familie, eine gute Freundin oder einen Lehrer oder eine Lehrerin. Auch an unserer Schule bieten wir dir Möglichkeiten an, dir Hilfe zu holen. Die Schulsozialpädagogin Frau Jacobi, die Schulseelsorger Herr Dr. Schauff, Herr Dr. Kuhlmann und Herr Dickmann , die Vertrauenslehrerinnen Frau Goymann und Frau Mauro, sowie wir, Paula und Elisa, nehmen uns immer Zeit für Dich!
Vielen Dank, eure Schülersprecherinnen Paula und Elisa