Förderung in der Unterstufe

 

Lernstudios in der Jahrgangsstufe 5

• Durch die Lernstudios soll der Übergang zum Gymnasium intensiv begleitet werden, damit eventuelle Probleme und besondere Fähigkeiten früh erkannt werden.
• Schülerinnen werden dort individuell durch einen Fachlehrer gefördert oder gefordert.
• Lernstudios gibt es in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik
• Geöffnet sind die Lernstudios eine Stunde pro Woche, integriert in den Stundenplan

Der Besuch erfolgt
• bei Selbsterkenntnis der Schülerin: „Ich habe ein Problem! Ich brauche noch Erklärung oder Übungsmaterial!“ Oder: „Dazu möchte ich mehr wissen!“
• nach Elternbeobachtung: „Mein Kind hat ein fachliches Problem und braucht Hilfe!“ Oder: „Mein Kind braucht mehr Herausforderungen!“ Ich gebe meinem Kind den Rat: „Besuche das Lernstudio!“
• nach Beobachtung und Diagnostik des Fachlehrers im Fachunterricht: „Die Schülerin zeigt Schwächen in einem Kompetenzbereich, an diesem kann sie im Lernstudio arbeiten!“ Oder „Die Schülerin zeigt besondere Fähigkeiten in einem Kompetenzbereich, hier sollte man sie fordern!"

Ziel:
• Steigerung fachlicher Kompetenzen
• eigenverantwortliches Lernen


Förderung ab der Jahrgangsstufe 6

Ein Halbjahr wird in vier Modulabschnitte zu jeweils etwa vier Unterrichtsstunden aufgeteilt.
In den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch werden in einem Halbjahr jeweils vier aufeinanderfolgende inhaltsgleiche Module angeboten. Die Schülerinnen können flexibel und weitgehend selbstverantwortlich auf auftretenden Förderbedarf reagieren und entsprechende Module wählen. Neben der Flexibilität und der Schulung der Selbstverantwortung für den eigenen Lernprozess garantiert dieses Konzept, dass die Förderung mit einer gewissen Kontinuität erfolgen kann.

Weist eine Schülerin  besondere Begabungen auf, so besteht neuerdings die Möglichkeit, dass sie von der entsprechenden Fachlehrkraft - auch in den sogenannten „Nebenfächern“- angesprochen wird oder diese selber anspricht und spezielle herausfordernde Aufgaben unterschiedlicher Natur erhält, die sie in den Förderstunden anstelle der Teilnahme an einem oder auch mehreren Modulen bearbeiten kann. Dies setzt natürlich voraus, dass sie in den „Hauptfächern“ mindestens befriedigende Leistungen zeigt und keine anderen Förderprioritäten vorliegen. Auf diese Art und Weise können auch leistungsstarke Schülerinnen in einer breiten Facette schulischer Begabungen gefördert werden.