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Auf den Zahn gefühlt - Bilingualer Zweig: Schülerinnen starten erfolgreich mit erster Schnupperstunde

Seit dem Schuljahr 2017/2018 bietet das MGJ nun schon einen bilingualen Zweig an. Beginnend mit einer Zusatzstunde Englisch in Klasse 5 und 6 werden die Mädchen darauf vorbereitet, ab Klasse 7 am bilingualen Biologieunterricht teilzunehmen. Um die Wartezeit zu verkürzen, hat sich die Englisch- und Biologielehrerin der 6a, Anne Lummerich, dazu entschieden, mit den Schülerinnen eine „Schnupperbili-Stunde“ zum Thema „Der Zahn“ durchzuführen.
Die Didaktik des bilingualen Unterrichts geht davon aus, dass die richtige Aussprache von Wörtern vor allem über das Nachsprechen gelernt werden kann. „En-amel!“ und andere Fachbegriffe rund um den Zahn führt Frau Lummerich ein und die Schülerinnen der 6a sprechen diese im Chor nach. Mit Hilfe zahlreicher Wiederholungs- und Verständnisfragen zwischen Lehrerin und Schülerinnen und in Partnerarbeit üben die Mädchen die englischen Fachwörter kontextbezogen ein. Dabei werden die Fachwörter z.B. den entsprechenden Definitionen zugeordnet oder in der Phase des „minglens“ durchgetauscht und umgewälzt. So informieren sich die Schülerinnen z.B. gegenseitig mit Hilfe einer knappen Informationskarte über einen Sachverhalt oder ein Fachwort – in Englisch.

Bei diesem Austausch bewegen sich die Mädchen frei im Raum, denn körperliche Bewegung im Klassenraum ist ein weiterer wichtiger Aspekt des bilingualen Unterrichts. Dem bilingualen Bildungszweig am MGJ kommt zudem zugute, dass die digitale Ausstattung der Schule den Einsatz webbasierter Features im Klassenraum zulässt, sodass die Schülerinnen auch mithilfe eines Quiz im Internet ihren Wissenszuwachs überprüfen können.
Im bilingualen Unterricht wird auch immer wieder die Muttersprache herangezogen, da die Vermittlung der Sachfachinhalte Priorität hat und die deutschen Fachbegriffe ebenfalls erlernt werden müssen. Da dies in der gebotenen Ruhe und Gründlichkeit erfolgen soll, findet der bilinguale Biologieunterricht durch entsprechend fortgebildete Lehrer in der siebten Jahrgangsstufe drei–  und nicht zweistündig statt.
Grundsätzlich hat jede Schülerin mit gymnasialer Empfehlung und guten Leistungen in Deutsch und Englisch die Voraussetzungen, um den bilingualen Bildungsgang erfolgreich zu absolvieren. Wichtig sind darüber hinaus aber auch Leistungsbereitschaft und Motivation.
Die Schülerinnen der 6a jedenfalls zeigen diese Motivation in der „Schnupperbili-Stunde“ deutlich.  Sie sind begeistert und sagen, es hätte ihnen viel Spaß gemacht, den Zahn auf Englisch kennen zu lernen!